Allgemeinen Bedingungen

(*) Die Allgemeinen Bedingungen für die Veranstaltungen Grimaldi Linesbefinden sich auf der Seite www.grimaldi-lines.com unter den Reiseprogrammen.

(**) Für die Gruppen gelten die Allgemeinen Bedingungen, wie sie bei der Buchungsbestätigung mitgeteilt wurden.

Die vorliegenden Allgemeinen Bedingungen sind für alle Tickets gültig, die bis zum 31.12.2021  ausgestellt werden.

Grimaldi Group S.p.A. ist als Vertreter des Beförderers Grimaldi Euromed S.p.A. tätig. Der Beförderer der Seeroute ist im Reisedokument ausgewiesen.

Passagiere, ihr Gepäck und mitgeführte Fahrzeuge werden ausschließlich nach den Vereinbarungen und Bedingungen des Beförderers transportiert.

Der Passagier stimmt mit dem Kauf des Tickets ipso facto den nachfolgend wiedergegebenen Vereinbarungen und Bedingungen zu.

Ebenfalls stimmt der Passagier bei der Buchung und/oder beim Ticketkauf ipso facto der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in Übereinstimmung mit Verordn. EU 679/2016 zu  und nach den Modalitäten zu, wie sie in der Datenschutzmitteilung am Fuße dieses Dokuments angegeben sind.

  1. DEFINITIONEN

Unter „Beförderer“ wird der Reeder oder der Schiffseigner verstanden, der den Transport über See durchführt.

Unter „Mitgeführtes Gepäck“ wird das zum Passagier gehörende Handgepäck verstanden, das nicht registriert ist oder im eigenen, in der Garage des Schiffs geparkten Fahrzeug aufbewahrt wird oder im Gepäckdepot abgegeben ist, und ausschließlich persönliche Gegenstände des Passagiers enthält.

Unter „Mitgeführtem Fahrzeug“ wird jedes motorgetriebene Fahrzeug verstanden (eventuell Anhänger inbegriffen), das für den Personenverkehr, Personen- und Güterverkehr oder Verkehr von Waren genutzt wird, die nicht zum Verkauf bestimmt sind, und zum Eigentum des im Reiseticket ausgewiesenen Passagiers gehören oder diesem zur rechtmäßigen Nutzung überlassen wurde.

  1. KAPITÄNSBEFUGNISSE

Der Kapitän hat das Recht, ohne Lotsen weiterzufahren, andere Schiffe abzuschleppen oder ihnen zu allen Bedingungen beizustehen, von der Standardroute abzuweichen, jeden Hafen anzulaufen (unabhängig davon, ob er sich auf der Route befindet oder nicht) und Passagiere und ihr Gepäck zur Fortsetzung ihrer Reise auf andere Schiffe zu verlegen. Der Beförderer und für ihn der Kapitän des Schiffs sind berechtigt die Einschiffung aller Personen zu verweigern, die nach seinem unumstößlichen Urteil gesundheitlich nicht in der Lage sind, die Reise anzutreten. Der Beförderer und für ihn der Kapitän des Schiffs sind ferner berechtigt, den Passagier während der Reise in jedem Zwischenhafen auszuschiffen, wenn dieser gesundheitlich nicht in der Lage, ist die Reise fortzusetzen oder er eine Gefahr bedeutet oder andere Gäste oder das Personal stört. Der Passagier unterliegt den maßregelnden Machtbefugnissen des Kapitäns, was die Sicherheit des Schiffs und die Schifffahrt betrifft. Der Beförderer und der Kapitän des Schiffs sind weisungsbefugt, alle Anweisungen oder Vorschriften von Regierungen und Behörden jedes Staates oder von Organen, die in dessen Namen oder mit Zustimmung dieser Regierungen oder Behörden handeln oder sich als dazu handlungsberechtigt erklären, sowie sonstiger Stellen durchzuführen, die aufgrund der Deckung durch die Kriegsrisikoversicherung das Recht haben, diese Anweisungen oder Vorschriften zu erteilen. Alle Handlungen oder Unterlassungen, die seitens des Beförderers oder des Kapitäns bei der Durchführung oder als Folge dieser Anweisungen oder Vorschriften erfolgen, sind nicht als Vertragsbruch anzusehen. Das Ausschiffen der Passagiere

und des Gepäcks in Übereinstimmung mit diesen Anweisungen oder Vorschriften befreit den Beförderer von der Verantwortung zur Weiterfahrt oder zur Rückfahrt der Passagiere in ihre Heimatländer.

  1. DIE SCHIFFE

Die eingesetzten Kombischiffe (Ro/Pax) – oder KREUZFAHRT-Schiffe, die für den Transport von Passagieren und Gütern bestimmt sind.

  1. BUCHUNGEN

Die Buchungen können über ein Reisebüro, über die Büros und Vertreter von Grimaldi Lines oder über die Internetseite www.grimaldi-lines.com erfolgen. Das Ticket kann bei der Reisebestätigung gezahlt werden. Die Frachtgebühr ist an Grimaldi Lines bei der Buchung zu entrichten. Bei nicht geleisteter Zahlung des Gesamtbetrags der Frachtgebühr ist die Platzreservierung nicht gewährleistet. Kein Passagierticket darf ohne Bezahlung ausgestellt werden.

Im Einklang mit der Sicherheitsrichtlinie müssen der Name des Reisenden, die Daten des Identitätsdokuments, Marke, Typ und Kennzeichen der auf dem Ticket angegebenen Fahrzeuge strikt mit dem Passagier und den mitgeführten Fahrzeugen übereinstimmen. Andernfalls kann der Zugang/die Zufahrt zum Hafen und zur Anlegestelle verweigert werden.

  1. EINSCHLÄGIGE VORSCHRIFTEN

Der Beförderungsvertrag von Personen, deren Gepäck und mitgeführten Fahrzeugen wird durch die EU-Verordnung Nr. 1177/2010, das Athener Übereinkommen vom 13.12.74, geändert im Londoner Protokoll vom 01.11.2002, vom italienischen Schifffahrtsgesetz in Übereinstimmungsauslegung mit der italienischen Rechtsordnung sowie von etwaigen nachträglichen Änderungen der genannten Richtlinie und/oder etwaiger neuer einschlägiger Richtlinien geregelt.

Gemäß und Kraft des Artikels 19, Abs. 6 der EU-Verordnung Nr. 1177/2010 legt der Beförderer fest, dass die Untergrenze, für die ein wirtschaftlicher Ausgleich nicht vorgesehen ist, bei 6 (sechs) Euro liegt.

Unberührt davon bleiben die für den Beförderer geltenden Haftungsausschlüsse und -befreiungen gemäß Art. 20 der EU-Verordnung Nr. 1177/2010 sowie nach italienischem Schifffahrtsgesetz und allen nationalen und internationalen anwendbaren Richtlinien.

  1. TICKETS (Beförderungsvertrag)

Das Passagierticket gilt nur für die Person, auf die es ausgestellt ist. Das Ticket ist nicht übertragbar.

Das Ticket kann als Ausdruck, als Fax oder per E-Mail vorliegen. Bei der Einschiffung („Check-In“) wird dem Passagier nach Vorlage des regulären Fahrscheins („Ticket“) und gültiger Ausweispapiere und etwaig mitgeführter Fahrzeuge die „Bordkarte“ („Boarding Pass“) ausgehändigt. Der Passagier muss beide Dokumente („Ticket“ und „Bordkarte“) für die gesamte Überfahrt aufbewahren. Falls er ohne Ticket oder Bordkarte angetroffen wird, muss er den doppelten Preis des Tickets bezahlen. Bei eventuellen Beschwerden muss der Passagier sowohl das Ticket als auch die Bordkarte kopieren. Wenn sie nicht vorliegen, kann die Beschwerde nicht bearbeitet werden.

  1. TARIFE

Die Preise für die angebotenen Leistungen können auf der Website www.grimaldi-lines.com im Buchungsformular eingesehen werden. Änderungen der Tarife, steigenden oder sinkenden, haben keinen Einfluss auf bereits getätigte oder in jedem Fall reservierte Buchungen. Im Falle einer Online-Buchung, nach der Auswahl des Angebots durch den Fahrgast, unterliegt der Tarif keiner Änderung während des Ticketkaufprozesses. Im Falle von Sonderangeboten kann der Fahrgast das Ticket zum ermäßigten Preis (Sondertarif – nicht erstattungsfähig) oder zum vollen Preis (Standardtarif – erstattungsfähig im Falle einer Stornierung innerhalb der in Absatz 23 festgelegten Grenzen und Bedingungen) kaufen.

  1. HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Die Haftung des Beförderers für Todesfälle oder für körperliche Schäden und/oder für den Verlust oder Schäden am Gepäck, am mitgeführten Fahrzeug, von Wertgegenständen, persönlichen Gegenständen und/oder anderem Eigentum des Passagiers darf nie die vom Athener Übereinkommen vom 13.12.1974, geändert im Londoner Protokoll vom 01.11.2002 und/oder vom italienischen Schifffahrtsgesetz und/oder von einer anderen italienischen und internationalen einschlägigen eventuell anwendbaren Richtlinie vorgesehenen Grenzen überschreiten.

  1. VERHALTEN AN BORD

Der Passagier muss strikt die Borddisziplin einhalten und sich an die geltenden Beförderungsregeln auf See halten, vor allem solche, die sich auf die Sicherheit auf See beziehen.

Das Rauchen ist an Bord in allen überdachten Bereichen verboten. Das Bordpersonal ist rechtmäßig befugt, die Einhaltung dieses Verbots zu überwachen und etwaige Verstöße gemäß Gesetz 3 vom 16.1.03 und der entsprechenden Durchführungsverordnung vom 16.12.04 den zuständigen Stellen anzuzeigen.

Der Verstoß gegen eine Gesetzesvorschrift, die Bordordnung, Anordnungen oder Regelungen der Sicherheitsbehörden wird in Übereinstimmung mit den einschlägigen Zivil- und Strafgesetzen geahndet.

In Übereinstimmung mit den geltenden Antiterror-Verordnungen (ISPS) dürfen Schiffsoffiziere das Gepäck der Passagiere kontrollieren und/oder sie zur Vorlage der Identitätsdokumente auffordern.

  1. EINSCHIFFUNG

Der Passagier muss sich zur Einschiffung (Check-In) mindestens zwei Stunden vor Abfahrt einfinden (von/nach Tunesien und Marokko drei Stunden vorher). Danach kann die Einschiffung verweigert werden. In der Hochsaison müssen etwaige Warteschlangen berücksichtigt werden. Sollte der Passagier nicht innerhalb der oben vorgegebenen Zeit eintreffen, verliert er das Recht auf Einschiffung, auch wenn er die Buchung vorweisen kann.

Bei der Einschiffung muss er im Besitz eines regulären Reisetickets, eines Identitätsdokuments und aller etwaiger Unterlagen sein, die von den Ländern des Zielhafens und eventueller Anlaufhäfen für die Ausschiffung verlangt werden.

Die Fahrzeuge werden zum Einschiffen in der Reihenfolge aufgerufen, wie vom Kapitän und/oder von seinen Unteroffizieren oder Angestellten vorgegeben. Sie können auf jedem beliebigen Garagendeck des Schiffs untergebracht werden.

  1. REISEUNTERLAGEN

Alle Passagiere, einschließlich Kinder und Kleinkinder, müssen im Besitz des Ausweises sein, der zum Zeitpunkt des Eincheckens im Hafen gültig ist (Personalausweis, Reisepass). In dieser Hinsicht ist das Einsteigen in die bloße Selbstzertifizierung gemäß dem Präsidialdekret 445/2000 in keinem Fall zulässig. Andernfalls wird das Boarding ohne Anspruch auf Rückerstattung des Tickets verweigert.

Die Reisedokumente sind:

Bei Reisen in das Staatsgebiet der Personalausweis oder die Vorlage eines der Ausweisdokumente, die gemäß Artikel 35 Absatz 2 des Dekrets des Präsidenten der Republik n als gleichwertig gelten. 445 vom 28. Dezember 2000.

Bei Reisen in die Schengen-Staaten muss die betroffene Person immer über ein anerkanntes Dokument verfügen, das für das Überschreiten von Grenzen gültig ist:

– einen Ausweis, der für die Ausbürgerung gültig ist-  der Pass

Bei Reisen in Nicht-Schengen-Länder gelten gültige Unterlagen als:

– den Reisepass zusätzlich zu einer gültigen Aufenthaltserlaubnis oder einem gültigen Visum für ein Land im Schengen-Raum

Einzelheiten zur Reisedokumentation finden Sie unter https://www.poliziadistato.it/icle/24725.

Vor Reiseantritt muss der Passagier sicherstellen, dass er über alle erforderlichen Unterlagen verfügt, um im Bestimmungshafen von Bord zu gehen. In keinem Fall haftet das Seeschifffahrtsunternehmen für die Verweigerung der Landung durch die örtlichen Behörden, wenn für die Einreise in das Bestimmungsland keine ausreichenden Unterlagen erforderlich sind.

  1. EINSCHIFFUNG MINDERJÄHRIGER PASSAGIERE

Minderjährige Passagiere müssen ein gültiges Identitätsdokument im Einklang mit den Bestimmungen der EG-Verordnung Nr. 2252/2004 besitzen. (siehe § REISEUNTERLAGEN)

Passagiere unter 14 Jahren mit italienischer Staatsbürgerschaft können auf nationale Routen mit der Begleitung eines Erwachsenen reisen. Wenn es sich nicht um einen der beiden Elternteile handelt, muss dem Schiffskapitän / Purser des Schiffs eine schriftliche Einverständniserklärung vorgelegt werden, in der die Eltern erklären, ihr Kind einer bestimmten Person anzuvertrauen, die rechtlich für das Kind verantwortlich ist. Diesem Schreiben müssen zudem auch die gültigen Identitätsdokumente beider Eltern beigelegt werden. Bei Nicht-EU-Bürgern muss die Aufenthaltsgenehmigung der Eltern beigelegt sein, in der auch das Kind eingetragen sein muss;

Für Passagiere unter 14 Jahren mit italienischer Staatsangehörigkeit – ohne Begleitung eines der Elternteile -, die auf internationalen Strecken reisen, muss die Begleitperson die entsprechende Erklärung bei der Polizeidienststelle anfordern.

Weitere Einzelheiten zum Verfahren erhalten Sie beim zuständigen Polizeipräsidium oder unter folgendem Link: https://www.poliziadistato.it/icle/191 .

Minderjährige Passagiere über 14 Jahre: Sie dürfen ohne Begleitung reisen, sofern dem Kapitän oder Purser eine von beiden Elternteilen unterschriebene Erklärung zusammen mit den Identitätsdokumenten beider vorgelegt wird, in der die Eltern erklären, für eventuelle Schäden an der Person oder an Dritten verursachte Schäden vollständig zu haften. Auf keinen Fall übernimmt der Schiffskapitän und/oder ein anderes Mannschaftsmitglied die Beaufsichtigung und damit verbundene Verantwortung für den Minderjährigen an Bord des Schiffs.

Ferner gilt als vereinbart, dass der Passagier verpflichtet ist, alle vom Zielland geforderten Dokumente mitzuführen und dass der Beförderer keine Haftung übernimmt, sollten diese Dokumente von den Behörden des Zielhafens als unzureichend angesehen werden.

  1. EINSCHIFFUNG VON SCHWANGEREN FRAUEN

Frauen in fortgeschrittener Schwangerschaft, somit über dem 6. Monat, dürfen nur mitreisen, wenn sie über ein ärztliches Attest verfügen, in dem die Reise genehmigt ist und das nicht früher als 7 Tage vor Abreisedatum ausgestellt wurde. Sollte hingegen eine Schwangerschaft mit Komplikationen vorliegen, muss die Schwangere ein ärztliches Attest mitführen, in dem die Reise genehmigt ist, unabhängig vom erreichten Schwangerschaftsmonat. Auf jeden Fall wird Frauen das Einschiffen verweigert, deren Entbindung in den folgenden 7 Tagen nach Abfahrt vorgesehen ist bzw. die 7 Tage vor Abfahrt entbunden haben.

Der Schiffskapitän ist jederzeit berechtigt, nach eigenem Ermessen einer Frau in beliebigem Schwangerschaftsmonat die Einschiffung zu verwehren, die aus gesundheitlichen Gründen die Reise nicht antreten darf.

Sollte der Schiffskapitän die Einschiffung der Passagiere aus berechtigtem Grund verweigern, ist der Beförderer nur verpflichtet, die Kosten des Reisetickets rückzuerstatten.

  1. EINSCHIFFUNG VON PERSONEN MIT EINGESCHRÄNKTER MOBILITÄT (PEM)

„Behinderter Mensch“ oder „Person mit eingeschränkter Mobilität“(in der Folge PEM) bezeichnet eine Person, deren Mobilität bei der Benutzung von Beförderungsmitteln wegen einer körperlichen (sensorischen oder motorischen, dauerhaften oder zeitweiligen) Behinderung, einer geistigen Behinderung oder Beeinträchtigung, wegen einer anderen Behinderung oder aufgrund des Alters eingeschränkt ist und deren Zustand angemessene Aufmerksamkeit und eine Anpassung der für alle Fahrgäste bereitgestellten Dienstleistungen an ihre besonderen Bedürfnisse erfordert.

Buchungen und Tickets werden PEM zu den gleichen Bedingungen wie allen anderen Passagieren angeboten.

Das Transportunternehmen und das Personal an den Terminals unternehmen alle zumutbaren Anstrengungen, um zu gewährleisten, dass Personen mit eingeschränkter Mobilität die erforderliche Assistenz erhalten, um an bzw. von Bord gehen und auf dem Schiff reisen zu können. Sollten aus berechtigten Sicherheitsgründen und/oder aufgrund der Planung des Passagierschiffs, der Infrastruktur bzw. der Ausrüstung des Hafens, einschließlich der Hafenterminals, die Einschiffung, die Ausschiffung oder die Beförderung der betroffenen Person aus Sicherheits- oder Machbarkeitsgründen unmöglich sein, kann der Person mit eingeschränkter Mobilität die Buchung, Ausstellung des Tickets und/oder die Einschiffung verweigert werden.

Sollten den PEM aus Sicherheitserwägungen, weil dies aufgrund der Bauart des Schiffs oder der Infrastruktur unmöglich ist, die Einschiffung verweigert werden, können diese zwischen Recht auf Rückerstattung und alternativer Beförderung wählen.

Es obliegt den PEM, nach dem Kauf des Tickets und mindestens 48 Stunden vor der gewünschten Abfahrt schriftlich ihre spezifischen Bedürfnisse hinsichtlich Unterbringung, Sitzplatz, gewünschtem Service oder der Notwendigkeit, medizinische Geräte mitzuführen, bekanntzugeben. Die Betreuungsanfrage muss an die Gesellschaft an die E-Mail-Adresse info@grimaldi.napoli.it oder via Fax an die Nummer +39 081 5517716 gesendet werden.

Jede andere Art von Betreuung müssen die PEM dem Beförderer oder Angestellten des Terminals mindestens 48 Stunden im Voraus mitteilen. Im Hafen angekommen, kann der PEM zum speziellen Grimaldi Lines PMR ASSISTANCE-Schalter gehen oder direkt mit dem Auto mit die Warnblinker angemacht zum Boardinghof fahren und dort auf einen Betreuer warten, der ihm die Art der benötigten Hilfe anbietet und angibt, wo er das Auto auf dem Garagendeck parken kann, um die Aufzüge leichter zu erreichen und den Rollstuhl an Bord bereitzustellen, falls erforderlich.

Sofern unbedingt notwendig, dürfen Beförderer, unter den in Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 vom 24. November 2010, festgelegten Bedingungen verlangen, dass ein behinderter Mensch oder eine Person mit eingeschränkter Mobilität von einer anderen Person begleitet wird, die in der Lage ist, die von dem behinderten Menschen oder der Person mit eingeschränkter Mobilität benötigte Hilfe zu leisten. Bei Personenverkehrsdiensten wird eine solche Begleitperson kostenlos befördert.

In Übereinstimmung mit der geltenden Gesetzgebung und insbesondere gemäß der Europäischen Verordnung Nr. 1177/2010 und der Europäischen Verordnung Nr. 392/2009 gewährleistet das Unternehmen den Ersatz von Schäden, die entstehen aus dem Verlust oder der Beschädigung von Mobilitätshilfen oder anderen spezifischen Ausrüstungen, die von Menschen mit Behinderungen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität (PEM) benutzt werden, wenn das schädigende Ereignis auf einen Fehler oder eine Fahrlässigkeit des Beförderers zurückzuführen ist.

Um eine Entschädigung für den Schaden zu beantragen, können die Passagiere einen schriftlichen Antrag an die Gesellschaft per E-Mail an customer@grimaldi.napoli.it oder per Einschreiben, Fax und beglaubigter E-Mail senden, eventuell unter Verwendung des “ spezifischen Beschwerdeformulars auf der institutionellen Website der Gesellschaft.

Im Bedarfsfall wird sich die Gesellschaft bemühen, schnell einen adäquaten vorübergehenden Ersatz für das Gerät bereitzustellen.

Die Betreuung der PEM wird durch den Purser oder eine andere beauftragte Person gewährleistet.

Sobald die Ankunft einer PEM an Bord angekündigt wird, stellt der Purser die notwendige Betreuung für die einwandfreie Abwicklung der Reise vom Zeitpunkt der Ein- bis zur Ausschiffung bereit. Der Purser zeichnet im Schiffsplan die den PEM zugewiesenen Kabinen ein und übergibt dem Kapitän eine Kopie davon.

Das für die Betreuung der PEM vorgesehene Personal muss gut sichtbar die weiß-blaue Armbinde mit der Aufschrift ASSISTANCE tragen, damit es problemlos von den anderen Passagieren zu erkennen ist.

Die Ticketverkaufsstelle an Land, die das Check-In vornimmt, muss den mit eigenem Fahrzeug einschiffenden PEM einen Aufkleber aushändigen, der auf dem Fahrzeug anzubringen ist.

Bei Ankunft an Bord werden die genannten Fahrzeuge mit Priorität zu speziellen für diese Personen vorgesehenen Bordparkplätzen geleitet. In den genannten Zonen ist absolute Mobilität der PEM und der problemlose Zugang zu den Passagierbereichen gewährleistet.

Vor Ankunft im Zielhafen teilt der Kapitän dem zuständigen Hafenmeister mit, ob gegebenenfalls eine Landbeförderung notwendig ist.

Im Notfall hilft die beauftragte Person die PEM, zum Treffpunkt und zur Einschiffungsstelle zu gelangen.

Der Zugang zu den Schiffdecks ist problemlos, da Aufzüge mit Leuchttasten, Audiovorrichtung und entsprechenden Tasten für blinde oder sehbehinderte Passagiere zur Verfügung stehen.

An Bord der Schiffe sind entsprechend ausgestattete behindertengerechte Kabinen im Einklang mit den geltenden einschlägigen Vorschriften vorgesehen.

In den öffentlichen Räumen sind die Wege zu den wichtigsten Bordserviceleistungen durch taktile Bodenleitsysteme gekennzeichnet. Zudem sind auch behindertengerechte sanitäre Anlagen vorhanden. An Bord der Schiffe sind nur PEM vorbehaltene Bereiche vorgesehen, die mit Kennschildern markiert und mit Vorrichtungen zur Befestigung von Rollstühlen versehen sind.

Das zusammenfassende Dokument mit den Bestimmungen zu den Rechten der Passagiere, die auf dem Meer und auf Wasserstraßen von Binnengewässern reisen, steht Personen mit eingeschränkter Mobilität in Papierform auf ihrer Kabine zur Verfügung; für Personen mit Sehbehinderungen stehen am Empfang des Schiffs eine Audioaufzeichnung derselben sowie ein entsprechendes Abspielgerät bereit. In diesem zusammenfassenden Dokument werden auch die Modalitäten für die Einreichung von Beschwerden erläutert.

Das oben genannte Dokument ist über einen direkten Link auf der Homepage der Website www.grimaldi-lines.com einsehbar.

  1. KRAFTFAHRER

Unter Kraftfahrer wird der Fahrer eines Gewerbefahrzeugs verstanden, das auf das Schiff eingeschifft ist. Es können für ein Fahrzeug auch mehrere Fahrer sein. Der Preis für die Überfahrt wird vom Gewerbebüro Grimaldi festgelegt. Im Frachtbrief muss der Vor- und Nachname des Fahrers eingetragen sein.

Letztgenannter muss ein für die Reise und für die Ausschiffung im Zielhafen erforderliches Identitätsdokument besitzen. Im Sinne von SOLAS und der Verordnung vom 13.10.1999 sind Fahrer den Passagieren gleichgestellt.

Jeder Fahrer erhält beim Check-In eine reguläre Bordkarte. Jedem Fahrer wird ein Platz in einer Kabine zugewiesen, sofern die Kapazität des Schiffs dies zulässt.

Die Fahrer haben Anrecht auf kostenlose Verpflegung.

  1. GESUNDHEIT UND IMPFUNGEN

Die Passagiere werden unter der Annahme aufgenommen, dass sie körperlich und geistig gesund sind. Eine Erste-Hilfe-Stelle sowie eine Kabine/Krankenstation sind vorhanden.

  1. VERSICHERUNG

Der Reeder und der Beförderer verfügen über eine Versicherung, die vom P&I Club allein für Haftungen gegenüber Dritten ausgestellt wurde.

Es ist möglich, eine Multi-Risk-Versicherung abzuschließen, die medizinische Kosten, Schäden an oder Verlust von Gepäck, Reiserücktrittskosten und mehr abdeckt. Mehr Details auf https://www.grimaldi-lines.com/de/nobis-versicherung/

  1. MITGEFÜHRTE FAHRZEUGE

Unter von Passagieren mitgeführten Fahrzeugen werden nur Fahrzeuge verstanden, die keine für den Handel bestimmte Güter enthalten. Ein Fahrzeug, das neben dem Gepäck für den persönlichen Bedarf andere Gegenstände enthält, ist nicht als mitgeführtes Fahrzeug zugelassen und muss als Ware befördert werden. Wenn die Einschiffung abgelehnt wird, weil das als vom Passagier mitgeführte Fahrzeug Handelsgüter enthält, wird keine Rückerstattung zuerkannt. Für den Transport ist nur ein vom Passagier mitgeführtes Fahrzeug zulässig.

Was die zusätzliche Höhe betrifft, so ist die Gepäckaufbewahrung auf dem Dach für Lastwagen und Wohnmobile, die nach Tunesien fahren, nicht mehr erlaubt.

Reisebusse, Lastwagen, Anhänger, TIR und Jumbo mit oder ohne Fahrer müssen als Ware befördert werden.

Wenn das Fahrzeug zur Einschiffung einen anderen Buchungscode hat, als der, der auf dem Ticket ausgewiesen ist, verliert der Passagier das Einschiffungsrecht (ohne Rückerstattung des Tickets). Für die Bordzulassung muss beim Einschiffen die Differenz zwischen den Kategorien zuzüglich der Kosten für die Abänderung bezahlt werden.

Das Ein- und Ausschiffen des mitgeführten Fahrzeugs ist Aufgabe des Passagiers. Wenn das Fahrzeug auf der vom Bordpersonal angezeigten Parkfläche geparkt ist, muss der Passagier dafür sorgen, dass der Gang eingelegt und die Handbremse gezogen ist. Das Fahrzeug muss abgeschlossen werden. Der Zugang zum Garagenbereich ist während der gesamten Überfahrt untersagt. Nicht fahrtüchtige Fahrzeuge dürfen nicht als vom Passagier mitgeführte Fahrzeuge eingeschifft werden, sondern müssen als Ware befördert werden.

Bei der Einschiffung muss angegeben werden, ob das Fahrzeug mit einer Kraftstoffanlage für Methan oder LPG ausgestattet ist. Die Methan-Anlage der Fahrzeuge muss mit allen einschlägig geltenden Vorschriften übereinstimmen und diese Zulassung muss zwingend im Fahrzeugschein vermerkt sein. Während der Zeit, in der die Fahrzeuge im Laderaum verstaut sind, muss das Absperrventil des Methantanks geschlossen bleiben.

Der Passagier muss alle Unterlagen für die Ausschiffung und die Zollabfertigung des Fahrzeugs im Zielhafen besitzen. Falls diese Unterlagen nicht vollständig sind, ist der Beförderer nicht haftbar zu machen. Alle eventuellen Kosten und Ausgaben aus der Einschiffung, Ausschiffung und Zollabfertigung des Fahrzeugs gehen zu Lasten des Passagiers.

Etwaige durch das Fahrzeug verursachte Beschädigungen am Schiff und/oder an Dritten müssen direkt vom Passagier, der sie verursacht hat, oder von seiner Versicherung entschädigt werden. Der Passagier kann dennoch jederzeit vor der Ausschiffung aufgefordert werden, eine Erklärung für die Schadenshaftung zu unterzeichnen.

Es wird zudem empfohlen, einen Versicherungsvertrag zur Deckung eventueller Schäden abzuschließen, die während des Seetransports entstehen könnten, für die der Beförderer nicht haftbar ist. Er haftet nur für Schäden, die in seiner direkten Verantwortung und innerhalb der Grenzen des italienischen Schifffahrtsgesetzes oder einer anwendbaren internationalen Übereinkunft liegen. Die Einstufung der Fahrzeugkategorien liegt im Ermessen des Beförderers und wird auf der Internetseite www.grimaldi-lines.com veröffentlicht.

  1. GEPÄCK

Als Freigepäck sind allein Gepäckstücke mit persönlichen Gegenständen zugelassen. Das Gepäck darf keine Güter enthalten, die für den Handel bestimmt sind. Gefährliche oder schädliche Güter sind nicht zugelassen (die Liste mit gefährlichen und schädlichen Gütern umfasst Waffen, Sprengstoffe und Drogen, ist aber nicht darauf beschränkt).

Der Passagier wird gebeten, das für die Überfahrt benötigte Gepäck bei sich zu tragen, da die Garagendecks während der Fahrt verschlossen sind. Passagiere mit Kabine dürfen nur einen Koffer in die Kabine mitnehmen. Passagiere mit Sitzplatz oder Deckpassagiere dürfen nur ein nicht zu großes Handgepäckstück mitnehmen. Über die genannten Einschränkungen hinausgehende Gepäckstücke, ausgenommen im oder auf dem eigenen Fahrzeug verstautes Gepäck, müssen im Gepäckdepot durch Zahlung der entsprechenden Gebühr abgegeben werden.

Haushaltsgeräte und Hausrat müssen registriert und gegen Bezahlung in der Garage untergebracht werden.

Die Haftung des Beförderers reicht in keinem Fall über die Grenzen des Athener Übereinkommens vom 13.12.1974, geändert im Londoner Protokoll vom 01.11.2002 und/oder vom italienischen Schifffahrtsgesetz und/oder einer anderen italienischen und internationalen einschlägigen eventuell anwendbaren Richtlinie hinaus und beträgt maximal 30 kg an nicht registriertem Gepäck pro Person. Darin ist das eventuell im oder auf dem mitgeführten Fahrzeug sowie das im Gepäckdepot des Schiffs abgegebene Gepäck (gemäß Artikel 410 italienisches Schifffahrtsgesetz) enthalten.

Der Beförderer ist für Diebstahl, Verlust, Verlegung oder Beschädigung von Schmuck, Geld, Dokumenten, Schriftstücken, Wertgegenständen nicht haftbar, unabhängig davon, wo sie an Bord aufbewahrt werden.

Für den Fall, dass der Passagier feststellt, dass er seine persönlichen Gegenstände verloren hat, während er sich noch an Bord des Schiffes befindet, kann er sich direkt an die Rezeption wenden, um den Verlust zu melden.

Das zuständige Personal wird alle erforderlichen Nachforschungen anstellen, um die Gegenstände zu finden und sie dem Passagier zurückzugeben.

Wenn der Passagier auf andere Weise feststellt, dass er einen persönlichen Gegenstand an Bord des Schiffes vergessen hat, wenn er bereits von Bord gegangen ist, kann der Passagier eine Meldung an das Büro der Gesellschaft machen, indem er eine E-Mail an customer@grimaldi.napoli.it schickt.

Die betreffende Meldung muss alle Einzelheiten der Reise enthalten, wie Datum, Abfahrtszeit, zurückgelegte Strecke, Ticketnummer und ggf. Nummer der benutzten Kabine oder des benutzten Sitzplatzes, sowie eine kurze, möglichst detaillierte Beschreibung des als verloren gemeldeten Gegenstandes (ggf. unter Beifügung von fotografischen Reproduktionen, sofern vorhanden).

Die zuständige Abteilung wird alle notwendigen Überprüfungen durchführen und dem Passagier so schnell wie möglich eine Rückmeldung geben.

Die Meldung des Verlustes muss innerhalb einer Woche ab dem Tag der Ausschiffung des Passagiers erfolgen.

Der Luftfrachtführer kann in keinem Fall für den Verlust verantwortlich gemacht werden und ist auch nicht verpflichtet, im Falle des Nichtauffindens eine Entschädigung zu zahlen.

Ebenso kann der Carrier in keiner Weise für Diebstahl, Verlust, Abhandenkommen oder Beschädigung jeglicher Art von Gegenständen verantwortlich gemacht werden, auch nicht für solche von bedeutendem Wert wie Schmuck, Dokumente, Manuskripte, Musikinstrumente, Gemälde und Geld.

An Bord gefundene Gegenstände, die nicht eingefordert werden sollen, für einen begrenzten Zeitraum und in jedem Fall nicht länger als zwei Monate an Bord aufbewahrt werden.

Nach diesem Zeitraum werden die verlorenen Gegenstände an das zuständige Büro am Hauptsitz der Gesellschaft übergeben, das sie für einen weiteren Zeitraum von sechs Monaten aufbewahrt, danach werden sie entsorgt.

  1. WÄHRUNG

Die Bordwährung ist €uro. Es gibt keinen Währungsumtausch. Es werden keine Schecks angenommen.

  1. KINDER

Ermäßigungen für Kinder können auf der Website www.grimaldi-lines.com eingesehen werden.  Das Alter des Kindes muss belegt werden. Als Stichtag gilt der Tag der Einschiffung jeder einzelnen Überfahrt.

  1. HAUSTIERE

Unter Haustieren werden all jene Tiere verstanden, die ordnungsgemäß nach den im Zugehörigkeitsland des Passagiers geltenden Vorschriften gehalten werden dürfen.

Für Hunde und Katzen sind entsprechende Unterbringungen vorgesehen, andere Tiere wie Kaninchen, kleine Vögel, Hamster usw. müssen in Transportboxen des Passagiers mitreisen. Haustiere sind in anderen Kabinen als den Haustierkabinen nicht erlaubt., in den Sitzplatzraum und in die Gemeinschaftsräume mitgenommen werden. Sie sind zu den Außenschiffsdecks zugelassen, wo sie in Ruhe mit ihren Haltern spazieren können, mit Leine und Maulkorb zu tragen.

Zudem muss der Passagier auch für die Verpflegung des Tieres sorgen, da das Bordpersonal nicht verpflichtet ist, Futter bereitzustellen, ausgenommen Wasser. Der Passagier muss sich persönlich um das Tier kümmern und ist verpflichtet, etwaige Exkremente oder andere Reste des Tieres zu entsorgen. Der Passagier ist für das mitgeführte Tier verantwortlich. Schiffs-, Personen- oder Sachschäden müssen vor Ort entschädigt werden. Der Passagier ist ebenso für Impfungen und andere für die Reise oder Ausschiffung am Zielhafen geforderten Maßnahmen verantwortlich. Der Transport von Tieren, die keine Haustiere sind, ist von der Regelung als „vom Passagier mitgeführtes Tier” ausgenommen und muss über eine „Ad Hoc“ – Vereinbarung geregelt werden.

Haustiere müssen je nach Verfügbarkeit des entsprechenden Schiffs direkt online auf der Internetseite der Gesellschaft, über das Call Center oder über die Außenstellen angemeldet werden, die direkt auf das computergesteuerte Buchungssystem Zugriff haben.

Für Haustiere (Hunde) ist Folgendes verpflichtend:

  • für internationale Routen und im Nicht-Schengen-Raum: EU-Heimtierausweis, Leine und Maulkorb zu tragen.
  • für nationale Routen: Eintragung in das Haustierregister (registrierter Mikrochip), vom Tierarzt ausgestelltes Gesundheitszeugnis, Leine und Maulkorb zu tragen.

Wenn ein Passagier am Check-In mit einem Tier erscheint, das nicht auf dem Ticket ausgewiesen ist, verfährt der Hafenmeister folgendermaßen:

  • er prüft die Verfügbarkeit von dafür vorgesehenen Plätzen auf dem Schiff;
  • nimmt die Gebühr ein, stellt ein Ticket aus.

Der Kapitän muss die Regelungen für Tiertransporte einhalten. Die Anwesenheit von Tieren in der Kabine und in den Passagierbereichen oder in Fahrzeugen der Passagiere ist unter keinen Umständen zugelassen.

Falls ein Passagier mit einem Tier an Bord angetroffen wird, das nicht auf dem Ticket vermerkt ist, ist dieses von der Regelung „mitgeführtes Tier“ auszunehmen und nach der „Ad Hoc“-Vereinbarung zu verfahren.

Nichtsehende Passagiere können in Begleitung ihres Blindenführhundes ohne zusätzliche Kosten verreisen, wie in der italienischen Richtlinie (Gesetz vom 25. August 1988, Nr. 376), internationalen und EU-Richtlinie (Artikel 11.5 der EU-Richtlinie Nr. 1177/2010) festgelegt.

Der Blindenführhund darf zusammen mit dem Passagier in der Kabine reisen. Ein vorhandener Blindenführhund muss bei der Einschiffung gemeldet werden.

Wird eine Person mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität von einem anerkannten Blindenführhund begleitet, wird dieser mit der betreffenden Person untergebracht. Dies unter Voraussetzung, dass davon Beförderer, Reisebüro oder Tour Operator verständigt werden, wie es etwaige einschlägige italienische Bestimmungen vorsehen, die für anerkannte Blindenführhunde an Bord von Passagierschiffen anwendbar sind, sofern derartige Bestimmungen vorliegen.

 Die Einschränkungen und Vorbehalte für den Transport von Haustieren dienen dem Wohlbefinden aller Passagiere.

  1. BEDINGUNGEN BEI RÜCKTRITT SEITENS DES PASSAGIERS

Stornierungen des gesamten Tickets oder einiger Gegenstände davon (Reduzierung der Anzahl der Passagiere, Stornierung des Fahrzeugs, Unterkunft, Haustiere) müssen dem Büro des Luftfahrtunternehmens entweder direkt oder über das Reisebüro schriftlich mitgeteilt werden.

Bei Tickets zum Sondertarif berechtigt die Stornierung nicht zu einer Erstattung, „sofern in den Bedingungen für die Anwendbarkeit des Sonderangebots nichts anderes vorgesehen ist.

Für Tickets im Standardtarif fallen folgende Rücktrittskosten auf den Gesamtbetrag des Tickets an, d.h. unter Einschluss der Passagiere, Unterbringungszuschläge und eventuell mitgeführter Fahrzeuge oder Sonstiges:

  • 10% plus Fixgebühren bis 30 Kalendertage vor der Abreise;
  • 30% plus Fixgebühren von 29 bis 7 Kalendertage vor der Abreise;
  • 50% plus Fixgebühren von 6 bis 2 Kalendertage vor der Abreise;
  • 100% plus Fixgebühren am Tag vor der Abreise oder Abwesenheit bei der Einschiffung.

Anträge auf Stornierung eines Standardfahrscheins werden nicht akzeptiert, wenn dieser bereits zweimal hinsichtlich Datum, Uhrzeit, Anschluss geändert wurde.

Das Bordessen und der Shuttlebusservice sind bei Rücktrittskosten von 100% oder bei Abwesenheit bei der Einschiffung nicht rückerstattbar.

Tickets mit Sondervereinbarungen sind nach den oben genannten Bedingungen rückerstattbar, wenn es sich um Standardtarife handelt, ansonsten sind sie nicht rückerstattbar.

Keine Rückerstattung ist zu leisten, wenn die Einschiffung durch Behörden oder bei fehlenden/unvollständigen Reiseunterlagen des Passagiers oder des Fahrzeugs verweigert wird.

Wir empfehlen dem Passagier eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, die die oben genannten Kosten bei Rücktritt abdeckt.

Im Falle einer Stornierung der Fahrkarte, die vom Passagier ab 30 Tagen vor der Abreise bis zum Tag vor der Reise gefordet ist, der volle Betrag, der für den Versicherungsschutz bezahlt wurde, auf keinen Fall erstattungsfähig sein wird.

  1. BEDINGUNGEN BEI ABÄNDERUNGEN SEITENS DES PASSAGIERS

Alle Tickets, sowohl Standard- als auch Sondertickets, unterliegen bei einer Änderung Einschränkungen in Form eines eventuellen Bearbeitungsentgelts von 30,00 Euro und Zahlung der Tarifdifferenz, falls die Änderung höhere Kosten als die Originalbuchung verursacht.

Anfragen zur Hinzufügung/Änderung des Datums, der Uhrzeit, der Route, der Passagiere, Unterbringungen, Fahrzeuge usw. werden angenommen, sofern genügend Passagierplätze und Parkflächen in der Garage des Schiffs vorhanden sind (unterschiedlich je nach Datum und Seeroute) und sind daher von der Verfügbarkeit abhängig.

Der Beförderer behält sich das Recht vor, während der Saison zeitlich beschränkte Werbekampagnen zu starten, in denen die Tickets nicht abgeändert und nicht rückerstattet werden können, wie dies aus den entsprechenden Anwendungsbedingungen der Sondertarife hervorgeht.

Ändern Sie Datum, Uhrzeit und Zeile

Die Datumsänderung Uhrzeit und Zeile ist nur für Abfahrten möglich, die bereits zum Verkauf angeboten werden.

Sie kann unbedingt höchstens zweimal bis zwei Tage vor der Abreise, nach der Bezahlung der eventualen Tarifanpassung, erfolgt werden. Man muss wegen dieser Veränderung 30 Euro bezahlen.

Unterbringungsänderung

Sie kann auch am Abreisetag beantragt werden, sofern eine Tarifangleichung auf Grund der geänderten Unterbringung erfolgt ist. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben.

Fahrzeugänderung

Sie kann bis zum Abreisetag beantragt werden, sofern eine Tarifangleichung auf Grund des neuen Fahrzeugs erfolgt ist, falls es sich bei der Änderung um eine neue Fahrzeugkategorie handelt. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben.

Namensänderung

Sie kann auch am Abreisetag beantragt werden. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben.

Zusätzlicher Passagier (Erwachsener/Kind/Kleinkind)

Die Hinzufügung kann auch am Abreisetag beantragt werden, sofern die Kosten für den neuen Passagier und dessen eventuelle Unterbringung gezahlt wurden. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben.

Zusätzliche Haustiere

Sie können auch am Abreisetag beantragt werden, sofern die Kosten für das Tier gezahlt wurden. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben.

Zusätzliche Mahlzeiten/Serviceleistungen

Sie können auch am Abreisetag beantragt werden, sofern die Kosten für die Mahlzeit/Serviceleistung gezahlt wurden. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben.

Zusätzlicher Shuttlebus

Er kann auch am Abreisetag beantragt werden, sofern die Kosten für die Serviceleistung gezahlt wurden. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben. Falls ein Shuttlebus am gleichen Tag der Abreise hinzugefügt wird, ist vorher mit einem Telefonat im Call Center 081 496 444 zu prüfen, ob der Service verfügbar ist.

Ausnahmen der Routen Marokko und Tunesien

Namensänderung

Für Tickets mit Sondertarif Rückfahrtermäßigung kann die Änderung des Namens nur bis 2 Tage vor der Hinreise beantragt werden. Es werden keine Gebühren für die Änderung erhoben.

Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, bei besonderen Abfahrten die Rücktrittsbedingungen und die Ticketänderungen seitens des Passagiers zu ändern.

  1. BESCHWERDEN

Der Passagier, der gemäß der Verordnung (EU) 1177/2010 eine Beschwerde beim Beförderer richten möchte, kann diese innerhalb von zwei Monaten nach dem Datum einreichen, an dem die Dienstleistung erbracht wurde oder hätte erbracht werden sollen. Innerhalb eines Monats nach Erhalt der Beschwerde muss der Beförderer dem Passagier mitteilen, dass die Beschwerde angenommen, abgelehnt oder noch geprüft wird. Die erforderliche Zeit für die endgültige Beantwortung der Beschwerde darf zwei Monate ab Eingang der Beschwerde nicht überschreiten.

Beschwerden können in Italienischer und/oder Englischer Sprache eingereicht werden:

Der Beschwerdeführer kann das entsprechende Formular verwenden, das auf der Website www.grimaldi-lines.com im Bereich „Beschwerden“ heruntergeladen werden kann, oder eine Mitteilung senden, die mindestens Folgendes enthält:

  1. a) die Identifikationsangaben des Benutzers (Vorname, Nachname, Adresse) unter Beifügung einer Kopie des Ausweises und die Identifikationsangaben des Vertreters, falls vorhanden, unter Beifügung der Vollmacht;
  2. b) die Kenndaten der Reise (Datum, Abfahrtszeit, Ausgangs- und Zielort) und des Beförderungsvertrags (Reservierungscode oder Fahrscheinnummer);
  3. c) eine Beschreibung der Nichtübereinstimmung des Dienstes mit den durch europäische oder nationale Rechtsvorschriften und allgemeine Beförderungsbedingungen festgelegten Anforderungen.

Bei Nichtbeantwortung der Beschwerde innerhalb der oben genannten Fristen, wenn die Beschwerde vollständig und in der oben beschriebenen Weise eingereicht wurde, oder die Antwort als nicht zufriedenstellend angesehen wird, kann der Passagier:

Im Falle einer verspäteten Antwort des Beförderer auf die Beschwerde hat der Passagier, wenn sich der Abfahrtshafen in Italien befindet (oder der Bestimmungshafen, wenn sich der Abfahrtshafen in einem Nicht-EU-Land befindet), Anspruch auf eine automatische Entschädigung wie sie in Maßnahme Nr. 5 des Beschlusses Nr. 83/2019 der Transportregulierungsbehörde vorgesehen ist, der auf der Website der Behörde unter folgendem Link abrufbar ist: https://www.autorita-trasporti.it/wp-content/uploads/2019/07/All.-A-delibera-n.-83_2019.pdf

  1. STREITBEILEGUNGSVERFAHREN

Alle Streitigkeiten aus dem Personenbeförderungsvertrag werden der Handelskammer am Wohnsitz und/oder Domizil des Verbrauchers vorgelegt und nach der dortigen Schlichtungsverordnung beigelegt.

Der Schlichtungsversuch unter Punkt 1 bildet nach Artikel 5, Absatz 5 der Gesetzesverordnung Nr. 28/2010 die Voraussetzung für die Einleitung eines möglichen gerichtlichen Verfahrens.

VERORDNUNG vom 11052020, n. 38

(Richtlinie (EU) 2017/2109 zur Änderung der Richtlinie 98\41\EG zur Registrierung der Personen an Bord von Passagierschiffen)

Bei der Buchung muss der Kunde folgende Angaben machen: Nachname, Vorname, Staatszugehörigkeit, Geburtsdatum, Geschlecht, Nr. des Identitätsdokuments (nur für Routen außerhalb des Schengenabkommens), Nr. des Mobiltelefons, E-Mail-Adresse. Ferner hat der Passagier das Recht, eine Notrufnummer und von ihm benötigte besondere Behandlungen und/oder Beistand in Notfällen anzugeben. Die Datenangaben werden unter Einhaltung des Gesetzes Nr. 675 vom 31.12.1996 verarbeitet.

  1. INFORMATIONSBLATT ZUR VERARBEITUNG PERSONENBEZOGENER DATEN

Das Unternehmen Grimaldi Group S.p.A. informiert hier im Folgenden als Verantwortlicher für die Datenverarbeitung (der “Verantwortliche” oder das “Unternehmen”) im Sinne des Art. 13 (EU) 2016/679 (“DSGVO”) seine Passagiere über die Modalitäten und Zwecke der Verarbeitung  ihrer personenbezogenen Daten.

Der vollständige Text der Datenschutzerklärung kann auf dem folgendem Link: https://www.grimaldi-lines.com/it/assistenza/informativa-privacy/ konsultiert werden.

  1. Verarbeitungsgegenstand

Die Datenverarbeitung betrifft:

  • Melde- und Kontaktdaten der Passagiere;
  • Kontaktdaten von Dritten, die als Notfallkontakt ausgewiesen sind, wenn vom Passagier beantragt;
  • Daten, welche die Zugehörigkeit zu Berufskategorien betreffen – z.B. Eintragung in Berufsverzeichnisse, Ordnungskräfte – oder ihre Registrierung für Treueprogramme oder Kombinationsprogramme, die sie mit Drittunternehmen abgeschlossen haben – z.B. Trenitalia, Paybacl, Telepass, Poste Italiane, ACI usw. (für Preisnachlässe auf von dem Unternehmen angebotenen Dienstleistungen).

Die Verarbeitung kann die folgenden Daten, die gemäß Art. 9 der DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten gehören, betreffen, wenn sie spontan von den Passagieren mitgeteilt werden, um die spezielle Hilfe an Bord zu nutzen:

  • Informationen zu einer Einschränkung der eigenen Mobilität und/oder Informationen zu ihren Behinderungen;
  • Informationen zu besonderen Gesundheitszuständen;
  • Informationen zu besonderen Erfordernissen der Passagiere hinsichtlich eventueller Therapien, die im Notfall aufgrund ihres Gesundheitszustandes notwendig werden können.
  1. Zwecke und rechtliche Grundlage der Verarbeitung

Die Daten, die nicht zu besonderen Kategorien gehören, werden verarbeitet:

  1. Auf Basis der Ausführung des mit den Passagieren bestehenden Vertrags und/oder vorvertraglicher Maßnahmen (Art. 6, Absatz 1, Buchst. b, DSGVO) und auf Basis der Notwendigkeit, einer gesetzlichen Verpflichtung, die der Verantwortliche unterliegt, nachzukommen (Art. 6, Absatz 1, Buchst. c, DSGVO) für die folgenden Zwecke: Verwaltung der Anfragen für einen Kostenvoranschlag; Abschluss, Verwaltung und Ausführung der mit dem Seebeförderungsvertrag verbundenen Vorgänge, darin eingeschlossen die Identifikation des Passagiers; Zusendung von Informationen logistischer Natur zur Reise (z.B. Verzögerungen, Abfahrtsmole usw.); Mitteilungen an Bord des Schiffes; Lieferung von an Bord des Schiffes gekauften Produkten und Leistungen; Gewinnung von Informationen statistischer Natur in anonymer Form; Übermittlung der Daten an Seeagenturen, Terminal und Hafenämter, Justizbehörden und Ordnungskräfte; Kontakt von im Sinne der Verordnung (EU) 2017/2109) als „Notfallkontakt“ angegebenen Dritten;
  2. auf Basis der Einwilligung der Passagiere (Art. 6, Absatz 1, Buchst, a), DSGVO) für die folgenden Zwecke: Zusendung von Mitteilungen über E-Mail zu Werbe- und Marketingzwecken, wenn die Passagiere ihre Einwilligung für diesen Zweck („Allgemeines Marketing“) gegeben haben; Zusendungen vom Mitteilungen über E-Mail zu Werbe- und Marketingzwecke nach einem Profiling, wenn die Passagiere die Einwilligung für diesen Zweck („Marketingprofil“ ) gegeben haben;
  3. auf Basis des berechtigten Interesses des Verantwortlichen (Art. 6, Absatz 1, Buchst. f), für die Zusendung der betrieblichen und/oder organisatorischen Mitteilungen zur Reise und über eventuelle neue, vom Verantwortlichen an Bord seiner Schiffe ergriffene organisatorische Maßnahmen/Lösungen.

Die Daten, die zu besonderen Kategorien gehören, werden verarbeitet:

  1. Auf Basis des Bestehens von Gründen des öffentlichen Interesses im Rechtsraum der europäischen Union oder der Mitgliedsstaaten (Art. 9, Absatz 2, Buchst, g) und h), DSGVO), um dem Passagier, der die Nutzung der speziellen Hilfeleistungen an Bord beantragt hat, die Therapien und/oder besonderen Hilfeleistungen, die er aufgrund seines Gesundheitszustands braucht, zu garantieren;
  2. auf Basis der Einwilligung der Passagiere (Art. 9, Absatz 2, Buchst. A), DSGVO), um eventuell speziell für Personen mit Behinderungen und ihren Begleitern vorgesehene Preisnachlässe anzuwenden.
  1. Verarbeitungsmodalitäten und Aufbewahrungszeitraum

Die personenbezogenen Daten werden auch mit Hilfe von Informatikinstrumenten unter Einhaltung der in der DSGVO angegebenen Modalitäten verarbeitet. Die Daten werden in der Regel für 10 Jahre ab dem Ende der Reise aufbewahrt, mit Ausnahme der:

  • Daten, die gesammelt werden, um die Vorbereitung und die Effizienz der Such- und Rettungsmaßnahmen auf See zu garantieren, die im Sinne des Art. 12 des gesetzesvertretenden Dekrets 38/2020 nur für die für diese Zwecke gemäß dieser Datenschutzerklärung notwendigen Zeit und in jedem Fall nur, bis die Schiffsreise sicher zu Ende gegangen ist und die Daten in der einheitlichen nationalen Schnittstelle angegeben worden sind, aufbewahrt werden; oder
  • Daten, die für das „allgemeine Marketing“ und das „Marketingprofil“ gesammelt werden und bis zur Abmeldung des Benutzers, was über den Link möglich ist, der in jede E-Mail-Mitteilung, die wir mindestens alle 12 Monate versenden, eingefügt ist, gesammelt werden.

Die eben genannten Aufbewahrungszeiträume gelten, solange keine spezifischen gesetzlichen Verpflichtungen und/oder Vorschriften oder Notwendigkeit, ein Recht des Verantwortlichen vor dem Gericht zu verteidigen, andere Aufbewahrungszeiträume verlangen.

  1. Weitergabe und Übermittlung der Daten

Wir informieren, dass Ihre Daten an andere Unternehmen der Grimaldi-Gruppe und an Stellen, Organisationen und Unternehmen, die in Drittländern, auch außerhalb dem Gebiet der Europäischen Union ansässig sind, unter Einhaltung angemessener Verfahren  unter Beachtung der DSGVO und der in den von dem Unternehmen unterhaltenden Vertragsbeziehungen festgelegten Prinzipien übermittelt werden können.

Wir informieren außerdem, dass die Verarbeitung der personenbezogenen Daten auch den Zugang zu den Daten von den folgenden Personenkategorien vorsehen kann: Öffentliche Behörden im Sinne des Rundschreibens des Ministeriums für Infrastrukturen und Verkehr Nr. 104/2014 unter Einhaltung der Richtlinie 98/41/EG (z.B. Hafenkommandur und Hafenbehörden); Ministerium für Infrastrukturen und Verkehr – Generalkommando der Hafenkommandur; Justizbehörden und Ordnungskräfte, auch wenn diese Mitteilung vom Verantwortlichen vernünftigerweise notwendig gehalten wird, um ein Recht festzustellen oder zu verteidigen; Fahrkartenschalter, Terminal und Schifffahrtsagenturen für die Organisation des Ein/Ausstiegs der Passagiere; Cateringfirmen für die Lieferung von Produkten und Dienstleistungen an Bord des Schiffes; usw. die vollständige Liste der Personenkategorien, an welche die personenbezogenen Daten übermittelt werden können, kann in der umfassenden Datenschutzerklärung unter dem Link https://www.grimaldi-lines.com/it/assistenza/informativa-privacy/ eingesehen werden.

Die Daten zum Notfallkontakt, den die Passagiere angegeben haben, und die Daten zu den Sonderkategorien, die für die Erbringung besonderer Therapien und/oder von Hilfe im Notfall gegeben worden sind, werden vor dem Ablegen des Schiffes oder in jedem Fall nicht mehr als 15 Minuten nach dem Ablegen des Schiffes dem Kommandanten und dem Kommissar des Schiffes, auf dem sich der Passagier befindet, übermittelt und in jedem Fall vom Verantwortlichen in die einheitliche nationale Schnittstelle im Sinne der Verordnung (EU) 2017/2109 eingegeben, um die Vorbereitung und die Effizienz der Such- und Rettungsmaßnahmen auf See zu garantieren.

  1. Rechte der betroffenen Person

Wir informieren, dass die betroffene Person zu jedem Zeitpunkt die folgenden Rechte ausüben kann:

  1. Recht auf Auskunft, indem man die Bereitstellung der Daten in einer lesbaren Form beantragt, und über die Zwecke, auf denen die Verarbeitung basiert (gemäß Art. 15 GDPR);
  2. Recht auf Berichtigung (gemäß Art. 16) oder Löschung der Daten (gemäß Art. 17) oder Einschränkung der Verarbeitung (gemäß Art. 18);
  3. Recht auf Widerruf der Einwilligung ohne Auswirkungen auf die Rechtmäßigkeit der vor dem Widerruf durchgeführten Datenverarbeitung
  4. Recht auf Übertragbarkeit der Daten (gemäß Art. 20)
  5. Widerspruchsrecht (gemäß Art. 21);
  6. Einspruchsrecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Die Rechte gemäß den Buchstaben a) bis d) können über Anträge an die E-Mail-Adresse privacy@grimaldi.napoli.it ausgeübt werden. Der Verantwortliche hat einen Datenschutzbeauftragten benannt, der den rechtlichen Bezugsrahmen und die Praxis im Datenschutz kennt und deswegen in der Lage ist, die Aufgaben laut dem Artikel 39 der DSGVO zu übernehmen. Dazu weisen wir darauf hin, dass Sie den vom  Unternehmen benannten Datenschutzbeauftragten unter der folgenden E-Mail-Adresse kontaktieren können: DPO@grimaldi.napoli.it.

  1. Natur der Mitteilung von Daten und mögliche Folgen, wenn die Daten nicht mitgeteilt werden

Die Mitteilung der Daten, die nicht zu den Sonderkategorien gehören (mit Ausnahme der Daten zum eventuell angegebenen Notfallkontakt ), ist notwendig für die genaue Ausführung der vertraglichen und vorvertraglichen Pflichten zulasten des Verantwortlichen und wenn diese Daten nicht mitgeteilt werden, kann der beantragte Seebeförderungsvertrag nicht abgeschlossen werden und den gesetzlichen Pflichten und den Pflichten, die sich aus dem öffentlichen Interesse für die Wahrung der Sicherheit in den Häfen ergeben, nicht nachgekommen werden. Die Mitteilung des „Notfallkontakts“ des Passagiers ist hingegen freiwillig: Wird diese Angabe nicht gemacht, hat dies keine Auswirkung auf den Abschluss des beantragten Seebeförderungsvertrags. Die Mitteilung der Daten, die zu den Sonderkategorien gehören, ist freiwillig. Allerdings kann das Unternehmen, nur wenn diese Daten mitgeteilt werden: Den Anforderungen aufs Beste nachkommen und die notwendige Hilfe bieten;  in den vorgesehenen Fällen und auf die vorgesehene Weise – Sonderpreisnachlässe gewähren.

  1. Einwilligung

Wir weisen schließlich darauf hin, dass man, unbeschadet der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, die auf die Einwilligung vor dem Widerruf basiert, zu jedem Zeitpunkt die für die Marketingzwecke gegebene Einwilligung durch Zusendung eines Antrags an die E-Mail-Adresse privacy@grimaldi.napoli.it und über den Kanal, der in den empfangenen Mitteilungen angegeben wird, oder durch Klicken auf den entsprechenden Link in den empfangenen Mitteilungen widerrufen kann.