Tiere an Bord

Tiere an Bord
Unter Haustieren werden all jene Tiere verstanden, die ordnungsgemäß nach den im Zugehörigkeitsland des Passagiers geltenden Vorschriften gehalten werden dürfen.
Für Hunde und Katzen sind entsprechende Unterbringungen vorgesehen, andere Tiere wie Kaninchen, kleine Vögel, Hamster usw. müssen in Transportboxen des Passagiers mitreisen. Sie dürfen nicht in die Kabine, in den Sitzplatzraum und in die Gemeinschaftsräume mitgenommen werden. Sie sind zu den Außenschiffsdecks zugelassen, wo sie in Ruhe mit ihren Haltern spazieren können.
Bei der Buchung muss Folgendes ausgewählt werden: „Haustiere unter 6 kg“ für Tiere unter 6 kg, die in ihren Käfigen mitreisen und für die keine Unterbringung im Hundezwinger notwendig ist. „Haustiere über 6 kg“ für Tiere über 6 kg, die nicht im Käfig mitreisen und im Hundezwinger untergebracht werden.
Zudem muss der Passagier auch für die Verpflegung des Tieres sorgen, da das Bordpersonal nicht verpflichtet ist, Futter bereitzustellen, ausgenommen Wasser. Der Passagier muss sich persönlich um sein Tier kümmern und ist verpflichtet, etwaige Exkremente oder andere Reste des Tieres zu entsorgen. Der Passagier ist für das mitgeführte Tier verantwortlich. Schiffs-, Personen- oder Sachschäden müssen vor Ort entschädigt werden. Der Passagier ist ebenso für Impfungen und andere für die Reise oder Ausschiffung am Zielhafen geforderten Maßnahmen verantwortlich. Der Transport von Tieren, die keine Haustiere sind, ist von der Regelung als „vom Passagier mitgeführtes Tier” ausgenommen und muss über eine „Ad Hoc“-Vereinbarung geregelt werden.
 
Haustiere müssen je nach Verfügbarkeit des entsprechenden Schiffs direkt online auf der Internetseite der Gesellschaft, über das Callcenter oder über die Außenstellen angemeldet werden, die direkt auf das computergesteuerte Buchungssystem Zugriff haben.
 
Für den Transport von Haustieren (Hunde, Katzen und Frettchen) besteht die Pflicht, mit sich zu führen:
·         Für Transporte zwischen den Ländern des Schengen-Raums oder von einem Schengen-Land in ein Land außerhalb des Schengen-Raums: Den europäischen Tierpass (PET), eine Leine und einen Maulkorb
·         Für nationale Streckenabschnitte: Den Eintrag im Hundemelderegister (Mikrochip), ein Gesundheitszeugnis vom Tierarzt, eine Leine und einen Maulkorb
Hunde, Katzen und Frettchen, die aus Tunesien und Marokko in die EG eingeführt werden, müssen über einen Mikrochip oder einem gut lesbaren Tattoo, wenn es vor dem 03.07.2011 gemacht worden ist, identifzierbar sein.  Bei der Einreise müssen die folgenden Dokumente vorgewiesen werden:
  • Gesundheitszeugnis nach den Bestimmungen des Anhangs IV der Ausführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013
  • Kopie der Bescheinigung mit den Daten der elektronischen Identifikation des Tiers
  • Kopie der Bescheinigung für die Tollwutimpfung. Die Tiere müssen gegen Tollwut geimpft sein und der so genannten "Titrierung von Antikörpern" unterzogen worden sein, die aus einer speziellen Untersuchung besteht, die spätestens einen Monat nach der Tollwutimpfung in einem von der EG anerkannten Labor durchgeführt werden muss, um zu prüfen, dass ein Mindestschutz (von über 0,5 Ul/ml) vorhanden ist.  Die Ergebnisse des Labortests müssen den Einreiseunterlagen beigelegt werden und der Mindestschutz, der sich aus den Analysen ergeben hat, muss auf dem Gesundheitspass oder dem Tierausweis eingetragen sein.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die mitgeführten Tiere immer ordnungsgemäß gemeldet und die für die Reise notwendigen Gesundheitszeugnisse haben müssen.
Für aktuelle Informationen zum Transport von Haustieren raten wir, vor jeder Buchung und vor dem Reisebeginn auf der Webseite des italienischen Gesundheitsministeriums und auf der Webseite der Europäischen Union nachzusehen.
 
Wenn ein Passagier am Check-In mit einem Tier erscheint, das nicht auf dem Ticket ausgewiesen ist, verfährt der Hafenmeister folgendermaßen:
  • er prüft die Verfügbarkeit von dafür vorgesehenen Plätzen auf dem Schiff;
  • nimmt die Gebühr ein, stellt ein Ticket aus.
Der Kapitän muss die Regelungen für Tiertransporte einhalten. Die Anwesenheit von Tieren in der Kabine und in den Passagierbereichen oder in Fahrzeugen der Passagiere ist unter keinen Umständen zugelassen.
Falls ein Passagier mit einem Tier an Bord angetroffen wird, das nicht auf dem Ticket vermerkt ist, ist dieses von der Regelung „mitgeführtes Tier“ auszunehmen und nach der „Ad Hoc“-Vereinbarung zu verfahren.
 
Nichtsehende Passagiere können in Begleitung ihres Blindenführhundes ohne zusätzliche Kosten verreisen, wie in der Norm GESETZ vom 25. August 1988, Nr. 376 festgelegt.
Der Blindenführhund darf zusammen mit dem Passagier in der Kabine reisen. Ein vorhandener Blindenführhund muss bei der Einschiffung gemeldet werden.

Wird eine Person mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität von einem anerkannten Blindenführhund begleitet, wird dieser mit der betreffenden Person untergebracht. Dies unter Voraussetzung, dass davon Beförderer, Reisenbüro oder Tour Operator verständigt werden, wie es etwaige einschlägige italienische Bestimmungen vorsehen, die für anerkannte Blindenführhunde an Bord von Passagierschiffen anwendbar sind, sofern derartige Bestimmungen vorliegen.

 
Die Einschränkungen und Vorbehalte für den Transport von Haustieren dienen dem Wohlbefinden aller Passagiere
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