Ein Meer an Ideen für Ihre Reise
Lefkadas schönste Strände ab dem Hafen von Igoumenitsa
Lefkada ist das ideale Ziel für alle, die schon lange von einer griechischen Inselidylle träumen, dabei aber nicht auf Komfort und Flexibilität verzichten möchten. Einer der größten Pluspunkte dieser Destination? Die unkomplizierte Erreichbarkeit über den Hafen von Igoumenitsa, dem Dreh- und Angelpunkt für die meisten Fähren und Kreuzfahrtschiffe. Um die Vielfalt an traumhaften Buchten, versteckten Meeresarmen und weitläufigen Sandstränden in vollen Zügen zu genießen, empfiehlt sich eine Reisedauer von einer Woche bis zehn Tagen. So bleibt genügend Zeit, die Insel ohne Hektik zu erkunden und jene tiefe Entspannung zu finden, die die Batterien für den Alltag wieder vollständig auflädt. Tauchen wir ein in das türkisblaue Paradies: Hier sind die schönsten Strände Lefkadas und die besten Tipps, wie Sie sich auf der Insel optimal fortbewegen.
Anreise und Sehenswürdigkeiten im Norden von Lefkada
Vom Hafen in Ancona legen regelmäßig Fähren mit direktem Ziel Igoumenitsa ab. Diese Option ist äußerst praktisch, da sie es ermöglicht, mit dem eigenen Auto zu reisen – zweifellos die beste Lösung, um Lefkada flexibel zu erkunden. Nach der Ausschiffung führt die Route zunächst Richtung Parga über die Küstenstraße, immer den Schildern nach Lefkada-Stadt folgend. Die Fahrt vom Hafen dauert etwa zwei Stunden für etwas mehr als 100 Kilometer und führt über eine der landschaftlich reizvollsten Strecken der Region. Die große Insel im Ionischen Meer ist streng genommen keine richtige Insel, da sie über eine Brücke, die über die Lagune führt, fest mit dem Festland verbunden ist. Direkt hinter der Brücke wird der Besucher von Lefkada-Stadt empfangen. Der Blick fällt sofort auf die moderne Marina, die einen reizvollen Kontrast zum historischen Stadtzentrum mit seinen charakteristischen Gebäuden bildet. Eine Besonderheit ist hier die Architektur: Um sich gegen Erdbeben zu schützen, errichteten die Bewohner die Obergeschosse ihrer Häuser aus buntem Blech.
Bevor man sich der Erkundung der Strände widmet, laden die Gassen der Stadt zum Verweilen, Shoppen und Genießen ein. Geschichtsinteressierte können die zahlreichen orthodoxen Kirchen entdecken, deren Fassaden im italienischen Stil gehalten sind – ein unverkennbares Erbe der einstigen venezianischen Herrschaft. Die kleinen Restaurants in Lefkada-Stadt sind der ideale Ort, um lokale Köstlichkeiten zu probieren. In der Küche der Insel spielen Produkte wie Thymianhonig und hochwertiges Olivenöl eine Hauptrolle. Begleitet werden die Speisen stets von den exzellenten Weinen der Region. Auch im Norden mangelt es nicht an Stränden, auch wenn diese weniger bekannt sind als jene an der Südküste. Die Strände von Gira, Mili und Agios Ioannis weisen interessante Besonderheiten auf. Mili beispielsweise zeichnet sich durch das Vorhandensein von vier Windmühlen aus, die kürzlich restauriert wurden. Hier pflegte die Bevölkerung Getreide zu mahlen, das aus Russland stammte. Agios Ioannis ist der Anlaufpunkt für Wassersportler. Der Ort zieht Windsurfer und Kitesurfer aus verschiedenen europäischen Ländern an.
Micros Gialos und der Hafen von Sivota
Bei der Urlaubsplanung ist es wichtig zu berücksichtigen, dass die Insel Lefkada zwei verschiedene Gesichter hat. Während man an der Westküste vor allem Kitesurf-Begeisterte trifft und die windigen Strände tendenziell belebt sind, zeigt sich die Ostküste geschützter. Sie besticht durch ein kristallklares Meer, das man in kleinen, versteckten und vom Massentourismus fernen Buchten in aller Ruhe bewundern kann.
Für einen Tag voller Entspannung mit Kindern oder Freunden ist der Strand von Micros Gialos am besten geeignet. Er liegt im Südosten der Insel, wo die Küste zahlreiche Einschnitte bildet. Micros Gialos beeindruckt seine Besucher mit einer wundervollen Farbpalette: eine harmonische Komposition aus goldenem, leicht ins Rosa spielendem Sand und Wasser-Nuancen, die von sattem Grün bis zum tiefen Blau des kristallklaren Meeres reichen. In der Nähe befindet sich zwar ein Campingplatz, doch der Strand bleibt ein Geheimtipp für Besucher, die sich durch den Wald wagen, um diesen von üppigem Grün umgebenen Sandstreifen zu erreichen. Um nach Micros Gialos zu gelangen, folgt man der Beschilderung Richtung Vasiliki und anschließend den Hinweisen nach Poros, wobei man darauf achten sollte, nicht den Hügel hinauf bis in das Ortszentrum zu fahren. Der Orientierungspunkt ist „Poros Beach“, was faktisch dem Gebiet von Micros Gialos entspricht. Auf dem Rückweg bietet es sich an, ein Fischabendessen in der Gegend von Sivota zu genießen. Hier gibt es zwar keine Strände, dafür aber einen charakteristischen kleinen Hafen, an dem Touristenboote und Fischerkähne anlegen. In der Bucht spiegeln sich die Lichter der kleinen Restaurants wider – perfekt für all jene, die exzellente Spezialitäten probieren möchten. Die Meeresfrüchte sind fangfrisch und die Atmosphäre ist weitaus authentischer und intimer als im Ort Nidri, wo das Nachtleben oft eine etwas zu touristische Note annimmt.
Das Juwel von Lefkada: Porto Katsiki
Im Süden der Insel, jedoch an der Westküste gelegen, lässt sich der wunderschöne Strand von Porto Katsiki entdecken – die unbestrittene Ikone Lefkadas. Es überrascht nicht, dass Bilder dieses Strandes aufgrund seiner spektakulären Farben auf sämtlichen Werbematerialien der Insel zu finden sind. Was diesen Strand so einzigartig macht, ist sein Sand, der durch das Herabstürzen von Kalksteinfelsen entstanden ist – genau wie der Steilhang, der ihn überragt. Um diese bezaubernde Bucht zu besuchen, in der die Farbe des Meeres von Milchweiß bis hin zu einem leuchtenden Azurblau changiert, ist die Straße zunächst gut befahrbar; je weiter man jedoch vordringt, desto kurvenreicher wird sie. Für den Abstieg steht eine Treppe mit etwa 100 Stufen zur Verfügung. Direkt davor befindet sich ein bequemer Parkplatz, der für den gesamten Tag etwa 3 Euro kostet. Wer keine Snacks oder Wasser dabei hat, kann Angebote des Bar-Personals erwerben, das die Bestellungen von der oben am Hang gelegenen Bar entgegennimmt.
Von Vasiliki bis Milos: Die bezaubernden Strände im Südwesten
Ein wunderschöner Strand, der sich ebenfalls im Süden befindet, ist Agiofili. Um dorthin zu gelangen, folgt man der Beschilderung nach Vasiliki. Schon auf dem Weg dorthin beeindrucken die sattgrüne Vegetation und der Blick auf die „Prinzen-Inseln“, die sich in der Ferne abzeichnen. Vasiliki ist zudem ein hervorragender Ausgangspunkt für Übernachtungen, da der Ort zahlreiche Unterkünfte verschiedenster Kategorien bietet. Vom kleinen Hafen aus legt ein Boot ab, das Besucher für einen geringen Preis (Hin- und Rückfahrt) zum außergewöhnlichen Strand von Agiofili bringt. Der alternative Landweg ist hingegen besonders beschwerlich. Das kristallklare Wasser umspült hier einen Sandstreifen, der beinahe auf dem Meer zu schweben scheint. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Beliebtheit des Strandes in der Hochsaison, da sich die kleine Bucht sehr schnell füllt. An der Westküste liegt das Dorf Agios Nikitas, ein herrlicher Ort, der in einem kleinen, von kristallklarem Wasser umspülten Felsstrand gipfelt. Ab dem späten Vormittag verkehrt hier ein Taxiboot, das in wenigen Minuten das Kap umrundet und zum Strand von Milos führt. Alternativ kann man den Wanderweg nutzen, der jedoch aufgrund seiner Steilheit nur trainierten Personen zu empfehlen ist. Milos ist ein paradiesischer Ort. Um dort echte Ruhe zu finden, ist es ratsam, ein Stück weiter zu wandern und die Zone nahe der Anlegestelle hinter sich zu lassen – so lässt sich das Panorama ungestört genießen. Um von vorteilhaften Tarifen zu profitieren, lohnt es sich, die Angebote für Fähren nach Igoumenitsa zu prüfen, darunter Rabatte für Kinder, Jugendliche und Senioren.








